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Liparische Inseln

Liparische Inseln

Äolische oder Liparische Inseln? In Italien weiss man sich zu arrangieren, auf offiziellen Karten steht zu lesen: "Isole Eolie o Lipari". In der Antike bezeichneten Griechen den Archipel zeitweise auch als "Hephaestìades" und die Römer als "Vulcanee", in anderen Worten, die Inseln des Feuergottes. Auf jeden Fall einer der faszinierendsten Archipele, nicht nur im Mittelmeer.

So verschieden die "sieben Schönheiten" im Tyrrhenischen Meer – Alicudi, Filicudi, Lipari, Panarea, Salina, Stromboli und Vulcano – auch sind, gemeinsam ist ihnen der feurige Ursprung. Es sind die über die Meeresoberfläche herausragenden Spitzen mächtiger Vulkane, die, vom Meeresboden gemessen, zum Teil höher als 3000 m sind. Geologisch betrachtet sind die Inseln äußerst jung: die ersten fingen an, sich vor einer Million Jahren aus dem Meer zu heben und die jüngste, Vulcanello, inzwischen als Halbinsel mit Vulcano verbunden, entstand erst 183 v. Chr. Im Jahr 2000 nahm die UNESCO die Liparischen Inseln in die Liste des Welterbes auf.

Dass man zu Fuss am meisten erleben kann, steht ausser Frage. Auf alten steingepflasterten Wirtschaftswegen, auf Ziegen- und Maultierpfaden durch duftende Macchia folgen auch wir seinen Spuren. Immer wieder lockt unterwegs das Meer und einige der schönsten Buchten erreicht man nur zu Fuß. Die Äolischen Inseln sind nicht nur ein Wanderparadies für die ganze Familie, hier kann man auch herrlich baden und tauchen oder einfach nur entspannen. Viel Spass beim äolischen Inselspringen!

Reisetipps & Web

Reisetipps & Web

Im Reisehandbuch "Liparische Inseln - Insel- & Wanderführer", Iwanowski, 20105 sind 30 Touren beschrieben. Die 4. Auflage wurde 2005 auf der Frankfurter Buchmesse mit dem ENIT-Preis "Bester Reiseführer Italien" ausgezeichnet. Ein zuverlässiger Reisebegleiter inkl. Wanderbeschreibungen ist auch der Reiseführer "Liparische Inseln" aus dem Michael Müller Verlag.

www.italien-aktiv.info – Mehr zu den Liparischen (Äolischen) Inseln.
www.comunelipari.gov.it
- Website der Komune Lipari mit touristischen und naturkundlichen Infos zu allen Inseln.
www.ludwigsalvator.com
- Tolle Seite, dem Werk des naturforschenden Erzherzog Ludwig Salvator gewidmet. Einige seiner Werke zu den Liparischen Inseln kann man online lesen.
www.nesos.org
- Nesos setzt sich aktiv für den Naturschutz auf den Äolen und die Schaffung eines Nationalparks ein und organisiert regelmäßig Wanderungen, Termine auf http://associazionenesos.blogspot.com/. Nesos ist auch Herausgeber der Broschüre "Die besten 15 Wanderpfade der Liparischen Inseln" die es vor Ort zu kaufen gibt.

Bilder: Eolie

Alicudi

Alicudi

Die abgelegenste der Äolen, archaisch und still. Hier gibt es keine Straßen, dafür kilometerlang Treppenwege und Esel, die die Lasten transportieren. Als beinah perfekter Vulkankegel, dessen Flanken unter Wasser weitere 1500 m abfallen, steigt Alicudi als jüngste der Äolen aus dem Meer, die ältesten Laven kaum älter als 90.000 Jahre. Ein erster Vulkankegel brach nach heftigen Eruptionen über der entleerten Magmakammer zusammen. Die Ränder dieses Einbruchkraters sind im Norden und Westen der Insel in Höhen zwischen 150-200 m zu erkennen. Aus der Caldera wuchs ein zweiter Kegel empor, der das gleiche Schicksal erlitt. Die Ränder dieser Caldera liegen 500-550 m hoch in der Contrada Dirittusu. Über dieser zweiten Caldera formten sich die Montagnole, mit dem 675 m hohen Inselgipfel Filo dell'Arpa. Die letzten Lavaströme ergossen sich vor 28.000 Jahren über den Ostabfall der Insel. In dieser letzten Ausbruchsphase bildet sich auch der Filo dell’Arpa.

Auf Alicudi wandern, bedeutet Treppen steigen. Meist gut erhaltene Pflasterwege und steile Stufen bilden ein dichtes Wegenetz auf den Ostabhängen der Insel. Verwachsene Pfade ziehen sich weiter bis in die Gipfelregion. Die steingepflasterten Wege, die aufgelassenen Terrassen, die herbe Vulkanlandschaft, das alles umgebende Meer und die Stille üben eine Faszination aus, der man sich nur schwer entziehen kann. Ausreichend Trinkwasser und Sonnenschutz müssen sein, denn es gibt kaum Schatten und keine Quellen.

Drei detaillierte Tourbeschreibungen (Bazzina, Filo dell’Arpa, Sgurbio) in Liparische Inseln. Insel- und Wanderführer, Iwanowski (2010), je 1 Tour (Filo dell’Arpa bzw. Dirittusu) in Wanderungen auf Sizilien, Bruckmann (1997) und Sizilien mit Liparischen Inseln, Rother (2009).

 

 

www.ct.ingv.it – Auf der offizielle Site des Istituto Nazionale di Geofisica e Vulcanologia, Sektion Catania, auch Infos zur Insel Alicudi.

 

Filicudi

Filicudi

Die beschauliche Insel lässt sich selbst im Hochsommer nicht aus der Ruhe bringen. Gut erhaltene alte Wirtschaftswege laden zu ausgedehnten Streifzügen ein, die abwechslungsreiche Küste zu überraschenden Entdeckungen über und unter Wasser. Filicudi, mit dem 774 m hohen Monte Fossa delle Felci als höchstem Gipfel, ist Rest eines größeren vulkanischen Apparates, dessen Hänge unter der Meeresoberfläche 1000 m abfallen. Mit einem Alter von einer Million Jahren sind die Laven von Zucco Grande die ältesten des Archipels. Im Westen ragt 71 m hoch La Canna aus dem Meer, die erstarrte Füllung eines Vulkanschlotes und Zeugnis der letzten Ausbruchsphase. Das bedeutendste historische Zeugnis ist das bronzezeitliche Dorf auf der Halbinsel Capo Graziano. Um Valle Chiesa wird noch vereinzelt Landwirtschaft betrieben, ansonsten wächst Macchia auf den alten Ackerterrassen. In der Antike hieß die Insel Phoinikodes, die Farn- oder Palmenreiche.

Auf keiner der Äolischen Inseln hat sich das alte Wegenetz so gut erhalten. Fast jeder Winkel auf der östlichen Inselhälfte läßt sich zu Fuß erreichen. Kapellen markieren die wichtigsten Kreuzungen. Engagierte Inselbewohner haben vor einigen Jahren die kulturhistorische und touristische Bedeutung der steingepflasterten Maultierpfade erkannt und setzen sich für ihre Pflege ein (auch wenn das gesammelte Geld nicht jedes Jahr reicht, alle Wege frei vom Bewuchs zu halten). Über 20 Wege wurden markiert, mit Symbolen versehen und sind in der nützlichen Gratis-Broschüre „Camminare a Filicudi“ verzeichnet.

Drei detaillierte Tourbeschreibungen (Capo Graziano, Monte Fossa, Pecorini Mare) in Liparische Inseln. Insel- und Wanderführer, Iwanowski (2010), je 1 Tour (Monte Fossa delle Felci) in Wanderungen auf Sizilien, Bruckmann (1997) und Sizilien mit Liparischen Inseln, Rother (2009).

www.filicudiconservation.com – Site von Filicudi Wildlife Conservation, einer Non-Profit-Organisation, die sich dem Studium und Schutz der Natur unter, wie über Wasser verschrieben hat. Das Engagement gilt auch dem Erhalt der alten Wirtschaftswege.
www.ct.ingv.it – Auf der offizielle Site des Istituto Nazionale di Geofisica e Vulcanologia, Sektion Catania, auch Infos zur Insel Filicudi.

 

Lipari

Lipari

Die größte und lebendigste der „sieben Schwestern“ ist für viele die ideale Basis, die Nachbarinseln zu erkunden. In der charmanten Inselhauptstadt durchmisst man die Jahrtausende zu Fuß. Lipari entstand durch eine Serie vulkanischer Ausbrüche während der letzten 223.000 Jahre. Neben drei Hochebenen ist das Inselinnere bergig und erreicht mit dem Monte Chirica 602 m. Gemessen vom Meeresgrund ist das Gebirge 1600 m hoch. Bimsstein bedeckt ein Viertel der Insel. Der Abbau und die Weiterverarbeitung des Vulkangesteins Obsidian sorgte Ende des 5. Jt. v. Chr. für eine „industrielle Revolution“. Während der Bronzezeit verdankte Lipari seine Bedeutung der strategischen Lage an einer der wichtigsten Seehandelsrouten der Zeit. Griechen nannten die Insel Meligunis, die Süße, wohl des günstigen Klimas wegen. Immer wieder wechselten sich fremde Mächte in der Herrschaft über die Insel ab, die bis heute, Salina ausgenommen, Verwaltungssitz des Archipels ist.

Auch für Lipari gilt: zu Fuß lernt man die Insel am intensivsten kennen. Unzählige Wirtschaftswege, wie sie auf alten Topographischen Karten noch verzeichnet sind, durchziehen die größte und abwechslungsreichste der Liparen. Seit Jahren verspricht die Kommune, einen Teil der Maultierpfade als Wanderwege neu anzulegen. Oft reichen Geld und Engagement nur für das Aufstellen von Wanderkarten, ohne auch die dazugehörigen Wege von Dornen frei zu halten. URSO unterhält ein preiswertes Busnetz auf der Insel. Alle Orte, Start- und Endpunkte der Wanderungen sind öffentlich zu erreichen.

Sieben detaillierte Tourbeschreibungen (Acquacalda, Kaolingruben, Monte Guardia, Monte Pilato, Monterosa, San Calogero, Vallone Bianco) in Liparische Inseln. Insel- und Wanderführer, Iwanowski (2010), 3 Touren (Monte Guardia, Cave Caolino, Monte Chirica) in Sizilien mit Liparischen Inseln, Rother (20123), 2 Touren (Monte Guardia und Monte Chirica) in Sizilien und Liparische Inseln, Bruckmann (2012) und je 1 Tour (Monte Guardia bzw. San Calogero) in Wanderungen auf Sizilien, Bruckmann (1997) und Landscapes of Sicily, Sunflower (20133) – z.T. mit Updates und GPS-Downloads von den Verlags-Sites.


www.regione.sicilia.it/beniculturali/museolipari/ – Offizielle Website des absolut live zu besuchenden Museo Archeologico Regionale di Lipari "Luigi Bernabò Brea".
www.ct.ingv.it – Auf der offizielle Site des Istituto Nazionale di Geofisica e Vulcanologia, Sektion Catania, auch Infos zur Insel Lipari.

 

Panarea

Panarea

Klein und fein. Das mondäne Naturjuwel, im Sommer In-Treff der italienischen Schickeria, ist ein grünes Wanderparadies mit kulinarischer Note. Es ist in erster Linie dem Engagement von Vito Oddo, des jung verstorbenen Präsidenten des CAI Siracusa, zu verdanken, dass die alten Wirtschaftswege der Insel Ende der 1990er Jahre von Dornen und Stacheln befreit wurden. Den Einsatz unterstützten zahlreiche Gastwirte, die Vito und seine Freunde beherbergten und Geld für die Säuberung der Wege aufbrachten. Seither wird jedes Jahr eine kleine Gratisbroschüre aufgelegt, in der fünf markierte Wanderwege beschrieben sind. Leider reichen Geld und das Interesse (?) nicht, auch die in den Alpenvereinsfarben rot-weiß markierten Wege regelmäßig frei zu halten. Im Ort geben blaue Majolikaschilder die Richtung an. Angelegt in der Breite eines beladenen Maultieres, bewegt sich die Hauptstraße der Insel im leichten Auf und Ab zwischen Gartenmauern und weißgekalkten Hauswänden hin. Die Maultiere haben längst den dreirädrigen Ape, Vespe und Elektromobilen Platz gemacht. Mit stärkerem Verkehr ist nur im Hochsommer zu rechnen, wenn Panarea alljährlich zum Refugium des italienischen Geld- und Filmadels wird. Ob Panarea als Kalypsos Insel für sieben Jahre auch das Refugium Odysseus war?

Drei detaillierte Tourbeschreibungen (Capo Milazzese, 2 x Punta del Corvo) Liparische Inseln. Insel- und Wanderführer, Iwanowski (2010), je 1 Tour (Punta del Corvo) in Wanderungen auf Sizilien, Bruckmann (1997) und in Sizilien mit Liparischen Inseln, Rother (2009).

 

 

www.ct.ingv.it – Auf der offizielle Site des Istituto Nazionale di Geofisica e Vulcanologia, Sektion Catania, auch Infos zur Insel Panarea.

 

Salina

Salina

Die ideale Insel für einen entspannten Urlaub, bei dem man ausgiebig Wandern, zwischendurch Baden und vor allem gut Essen und Trinken kann. Auf Salina sind die besten Kapern und der Malvasia zu Hause. Salina, im Zentrum des Archipels gelegen, ist nach Lipari die zweitgrößte Äoleninsel. Der bewaldete Monte Fossa delle Felci ist mit 962 m der höchste aller Inselberge, sein Zwillingsgipfel Monte dei Porri erreicht 860 m. Beide Stratovulkane haben ihre perfekte Kegelform bewahrt, auch wenn sie seit über 130.000 Jahren erloschen sind. Der halbrunde Krater von Pollara an der Westküste entstand während der jüngsten Ausbruchsphase vor 30.000-13.000 Jahren. Seit 1981 steht ein Großteil der Insel als Riserva Naturale Orientata „Le Montagne delle Felci e dei Porri“ unter Naturschutz. Die Parkverwaltung sitzt in der fernen Provinzhauptstadt Messina, das Büro in S. Marina Salinaist nicht immer geöffnet. Im Umlauf sind mehr oder weniger nützliche Karten, auf denen die offiziellen Wanderrouten verzeichnet sind. Der Zugang ist jederzeit frei möglich, vorausgesetzt die Wege sind gepflegt.

Trotz einiger Unzulänglichkeiten ist Salina ein absolutes Wanderparadies und die Besteigung des 962 m hohen Monte Fossa delle Felci längst ein Klassiker. Die idealen Aufstiegsrouten sind von S. Marina Salina, Malfa, Valdichiesa oder Leni, zum Abstieg empfehlen sich Malfa, Valdichiesa und Leni. Die Wege von Lingua sind sehr steil und stellenweise verwachsen. Unterwegs trifft man auf die Forststraße, die von Valdichiesa in den Sattel zwischen Monte Rivi und Monte Fossa führt, sich hier verzweigt und beide Gipfel erreicht. Reizvoll ist der alte Weg im Westen der Insel, der Pollara mit Leni verbindet. Dank guter öffentlicher Busverbindungen lassen sich alle Start- und Endpunkte erreichen.

Fünf detaillierte Tourbeschreibungen (2 x Monte Fossa, Piano Vescovo, Pra Venezia, Vallone d’Ogliastro) in Liparische Inseln. Insel- und Wanderführer, Iwanowski (2010), je 1 Tour (Monte Fossa) in Wanderungen auf Sizilien, Bruckmann (1997) und in Sizilien mit Liparischen Inseln, Rother (2009).

www.ct.ingv.it – Auf der offizielle Site des Istituto Nazionale di Geofisica e Vulcanologia, Sektion Catania, auch Infos zur Insel Salina.

 

Stromboli >>Track auf Google Maps

Stromboli >>Track auf Google Maps

Feuer und Flamme für eine Insel. Die schwarze Vulkaninsel schlägt jeden in den Bann. Die wilden Lavasandstrände und leuchtenden Glutfontänen in der Nacht wird man so schnell nicht vergessen. Die nördlichste der Äolischen Inseln erhebt sich als perfekter Kegel 924 m über dem Meer, unter der Wasserlinie fallen die steilen Flanken 1500 m ab. Der aktivste Vulkan Europas schleudert beinahe im Stundentakt glühende Lavafetzen in die Luft, heftige Ausbrüche bleiben die Ausnahme. Mehrere einfache, teils markierte Wege erlauben, die Insel zu Fuß zu erkunden. Über die aktuellen Vorschriften und Sicherheitsbestimmungen informiert man sich am besten vorab. Der Aufstieg in den Bereich der aktiven Krater ist nur in Begleitung autorisierter Vulkanführer erlaubt. Aus Sicherheitsgründen wurde eine neue Aufstiegsroute gelegt, die den Pizzo über den Liscione erreicht. Am Abstieg über das langgezogene Sandfeld der Rina Grande hat sich wenig ändern. Die Vulkanführer bieten ihre Exkursionen in der Regel ab der Piazza S. Vincenzo an. Bergschuhe, eine Windjacke, Getränke und eine zuverlässige Taschenlampe mit frischen Batterien gehören zur Grundausstattung. Ein Bergsportladen an der Piazza S. Vincenzo rüstet alle diejenigen aus (auch leihweise), die nur mit Badeschlappen ankommen.

Nach den Stromboli-Ausbrüchen 2002-03 wurde das Projekt, die alten Wirtschaftswege als Wanderwege wieder frei zu legen, in Angriff genommen. Bislang ist jedoch nur ein einziger, jedoch sehr schöner Rundweg realisiert worden. Auf diesem darf man oberhalb der Punta Labronzo bis in eine Höhe von 400 m aufsteigen. Über die Einhaltung der Regelung wird streng gewacht. Ansicht der Tour "Sciara del Fuoco" auf Google Maps, klickt man auf "Earth" gibt es die Tour in 3 D-Ansicht.

Fünf detaillierte Tourbeschreibungen (alte Friedhöfe, Gipfelkrater, 2 x Ginostra, Petrazzi) in Liparische Inseln. Insel- und Wanderführer, Iwanowski (2010), je 1 Tour (Gipfelkrater) in Wanderungen auf Sizilien, Bruckmann (1997) und in Sizilien mit Liparischen Inseln, Rother (2009).

www.protezionecivile.gov.it/jcms/it/stromboli.wp – Aktuelle Infos vom Italienischen Zivilschutz, der auf Stromboli ein Observatorium unterhält.
www.ingv.it/vulcani/stromboli/ – Offizielle Site des Istituto Nazionale di Geofisica e Vulanologia zu Stromboli, mit Webcams.
www.swisseduc.ch/stromboli/ – Die beste Seite zum Thema unterhalten seit Jahren die Schweizer Naturforscher Jürg Alean, Roberto Carniel und Marco Fulle: historische und aktuelle Fotos, Videoclips von Ausbrüchen, QTVR-Panoramen, Reisetipps, aktuelle Wetterdaten und last but not least virtuelle Vulkanbesteigungen.
www.vulkane.net – Die Top-Vulkansite von Marc Szeglat hält auch zu Stromboli interessante Infos bereit.
www.magmatrek.it – Bergführer: Mario Zaia, genannt Zazà, ist das Urgestein unter den Stromboli-Führern, Lorenzo Russo ist als promovierter Biologe bestens mit den Lebenswelten der Insel vetraut und Mario Pruiti, der in Ginostra lebt, hat sich auf anthropologische Aspekte des Archipels spezialisiert.
www.stromboliguide.it – Bergführer: Auch Nino Zerilli und Antonio Famularo sind mit dem Berg ein Leben lang vertraut.

 

Vulcano

Vulcano

Wellness-Oase im Naturzustand und ein Bilderbuch-Vulkan, den auch Kinder besteigen können. Der Schwefelgeruch wird Sie noch lange begleiten. An der Entstehung der jüngsten der äolischen Inseln waren vier Vulkane beteiligt. Höchster Gipfel ist mit 500 m der Monte Aria. Der 391 m hohe Gran Cratere ist immer noch aktiv, kann aber gefahrlos bestiegen werden. In der Antike hieß die Insel Thermessa ("Heiße"), Hierà ("Heilige") oder Vulcanus. Trotz ihrer Fruchtbarkeit blieb sie als einzige des Archipels bis ins 19. Jh. unbesiedelt. Der 183 v. Chr. aus dem Meer gestiegene Vulcanello ist erst seit Mitte des 16. Jh. mit Vulcano verbunden. Der bereits existierende breite Weg auf den Gran Cratere wurde von der Gemeindeverwaltung Lipari neu angelegt, seither wird Eintritt kassiert. Am Capo Grillo, auf der Hochebene von Piano, laden Forstwege zu aussichtsreichen Spaziergängen ein.

Vier detaillierte Tourbeschreibungen (Gran Cratere, Monte Saraceno, Valle Roia, Vulcanello) in Liparische Inseln. Insel- und Wanderführer, Iwanowski (20105). Je 1 Tour (Gran Cratere) in Wanderungen auf Sizilien, Bruckmann (1997), Sizilien und Liparische Inseln, Bruckmann (2012), Sizilien mit Liparischen Inseln, Rother (20123) und Landscapes of Sicily, Sunflower (20133) – z.T. mit Updates und GPS-Downloads von den Verlags-Sites.

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